Mitteilungsforum der BLN

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31 Meter sind zu hoch – Neuhof muss lebenswert bleiben!

„Wir sind froh, die Firma BRITA am Ort zu haben“, sagt Volker Dahm (stellvertretender Vorsitzender der BLN). „Aber wir messen das weltweit tätige Unternehmen auch an seinem sozialen und ökologischen Selbstbild.“ So Heinz Herbert Moll (Vorsitzender der BLN).

Wir fordern deshalb die Firma BRITA auf:

- das Hochregallager 15 Meter tiefer in die Erde zu bauen als im vorgelegten Plan vorgesehen (eine „Resthöhe“ von 15 bis 16 Meter ist zwar immer noch ortsbildprägend – aber für viele Neuhofer „erträglich“);

- die Erweiterung des Lagers am bestehenden Bauplan auszurichten (12,50 Meter statt 18 Meter);

- die Frequenz des anfallenden Lieferverkehrs zu senken, insbesondere den Schwerlastverkehr auf die absolut notwendige Fallzahl (z.B. voll beladene LKW und Lieferwagen; Streckenzusammenlegungen, …) und die normalen Ruhezeiten für die Anwohner zu beachten.

Warum meldet sich die BLN jetzt mit ihren Forderungen zu Wort?

Am 05. September 2016 fand die Bürgerinformationsveranstaltung zur Änderung des Bebauungsplans Heinrich-Hertz-Straße in Neuhof statt.
Hauptkritikpunkte waren die Höhe des geplanten Hochregallagers von 31 Metern (und das auch für die geplante Ausbaustufe!) und die errechnete Vervierfachung des Schwerlastverkehrs in Neuhof.
8 Wochen sind seit dieser Präsentation vergangen und viele Neuhofer warten auf die Reaktion der Firma BRITA auf die geäußerte Kritik.
„Viele Neuhofer Bürger finden es nicht ausreichend, das Bodengutachten zu veröffentlichen und ansonsten auf den vorgelegten Planungen zu beharren“ sagt Hans-Georg Lilge (stellvertretender Vorsitzender der BLN).
5 Meter will die Firma BRITA für die Baufläche des neuen Hochregallagers abtragen lassen, nicht wirklich ein Entgegenkommen für die Nachbarn. Neuhofer Bürger erinnern sich sehr wohl, dass im Jahr 1995 mit vielen LKW Schutt und Abraum auf die Flächen gekarrt worden waren, die später dann als Sportplätze genutzt wurden.
Dass diese Füllmasse wieder abgeräumt werden muss, um auf einen stabilen Untergrund für die Fundamente des Hochregallagers zu kommen, ist auch für den Bau-Laien nachvollziehbar.
Unverständlich bleibt es den Neuhofer Bürgern aber, wenn der darunter liegende „Faulschiefer“ als Fels bezeichnet wird („Felsformationen…“ „die aus dunklen Tonschiefern bestehen“) und damit der Eindruck entsteht, hier will niemand tiefer ausschachten.


Viele Neuhofer Bürger erinnern sich sehr wohl daran, wie tief die Ausschachtungen für die Umgehungsstraße in den Faulschiefer gegraben wurden und welche Faulschiefermassen für das Tieferlegen der Ferngasleitung unter die Umgehungsstraße abgegraben wurden.
Was hier möglich war, sollte auch die Firma BRITA in Angriff nehmen.

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Neuhof fordert die Firma BRITA auf, ihre Planung zu überarbeiten.

 

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